Eine Yogastunde gliedert sich in verschiedene Phasen, die aufeinander aufbauen und dazu einladen, Körper, Geist und Atem bewusst miteinander zu verbinden.

Anfangsentspannung
Zu Beginn der Stunde lassen Sie den Alltag für einen Moment hinter sich und stimmen sich auf die folgende Yogapraxis ein. So entstehen Ruhe und Aufmerksamkeit für die Übungen.

Pranayama – Atemübungen
Die Atemübungen unterstützen dabei, die eigene Atmung bewusst wahrzunehmen und zu einem ruhigen, natürlichen Atemfluss zurückzufinden. Die bewusste Beschäftigung mit dem Atem kann zudem Konzentration und innere Ruhe fördern.

Aufwärm- und Vorbereitungsübungen
Sanfte Aufwärmübungen bereiten den Körper behutsam auf die weitere Praxis vor. Die Muskulatur wird aktiviert und die Gelenke werden mobilisiert.

Asanas – Körperübungen
Die Yogastellungen, die Asanas, werden bewusst und achtsam eingenommen. Die regelmäßige Praxis kann dazu beitragen,

  • Kraft zu entwickeln und zu erhalten,
  • Beweglichkeit zu fördern und
  • das Körperbewusstsein zu vertiefen.

Neben der körperlichen Erfahrung können die Übungen auch die Wahrnehmung von Atem, innerer Ruhe und persönlichem Wohlbefinden unterstützen.

Ausklang – Schlussentspannung
Am Ende der Stunde dürfen Körper und Geist zur Ruhe kommen. Die systematische Entspannung schafft Raum für Erholung und einen bewussten Ausklang der Yogapraxis.

Die Yogastunde endet mit dem Mantra OM

OM ist eines der bekanntesten Mantren der Yogatradition. Sein gemeinsames Tönen bildet einen ruhigen Abschluss der Stunde und steht traditionell für die Verbindung und Einheit von Körper, Geist und Seele.